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Rollende Schnatterbude » Rheuma-Garten » Rheuma-Garten » Thema: Ist es sinnvoll zu schweigen oder doch die Wahrheit zu sagen? » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Rose
Administrator




Beiträge: 8488

Knuddels: 26


Thema: Ist es sinnvoll zu schweigen oder doch die Wahrheit zu sagen? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hallo zusammen,

folgendes Szenario:

Euer Partner wird krank,
ist down -
es tritt eine Besserung ein, aber die Krankheit ist nur zum Stillstand gekommen, der Partner denkt, dass er gesund ist

Was macht ihr?

*******************************************************

Ich bin grad echt am Überlegen:

Wie so viele Dinge hat es eine gute und eine negative Seite:

a) Der Partner denkt weiterhin positiv

b) er kommt dahinter und das Vertrauen wird gestört

und c)

was ist, wenn der Partner eine Verschlechterung erfährt - der dachte ja und wurde im Glauben gelassen, dass er gesund sei - wie tief fällt der Partner dann......

****************************************************

Ist es da nicht sinnvoller, im lieber die Wahrheit zu sagen:

Du hör mal Schatz, Du hast eine Verbesserung erfahren und wir werden weiterhin kämpfen - das Glas ist halb voll.....





"Versuche, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als ihr sie vorgefunden habt -
Try to leave this world a little better than you found it“ ( R. B. Powell, 1941)


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21.07.2014 19:30
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Petra
Gast


Knuddels:


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Hallo Rose, das ist eine sehr schwierige Frage. Bin eigentlich immer dafür, die Wahrheit zu sagen. Aber das geht manchmal nicht.
Mein Schwager damals, Lungenkrebs, Hirnmetastasen aber immer in der Hoffnung, es wird wieder. Wie sollte man ihm denn die Hoffnung rauben?
Oder meine Mutter, damals 80Jährig, schwer krank als bei ihr Krebs festgestellt wurde. Sie war nach jeder Blutuntersuchung heil froh, keinen Krebs zu haben. Als mir der Arzt die Diagnose stellte, gleichzeitig versicherte, man könne nichts mehr für sie tun, bat ich ihn, Ihr die Wahrheit zu verschweigen. Ich habe es seinerzeit mit meinen Schwestern abgesproche´n, so dass die Last nicht nur auf meiner Schulter/seele lag. Ich habe es nie bereut. Die Wahrheit hätte meiner Mutter die letzten Monate belastet.
Mit einer nicht bedrohlichen Krankheit würde ich aber immer zur Wahrheit neigen. Denn sollte die Lüge herrauskommen, nimmt es das Vertrauensverhältnis.
Man muß es eben von Fall zu Fall abwägen.

Ich hoffe jetzt nur, es betrifft Dich nicht persönlich.



05.08.2014 09:42
Rose
Administrator




Beiträge: 8488

Knuddels: 26


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Hallo Petra,

nein - dem Himmel sei dank.

Du hast Recht:

es wäre nicht schön, wenn man einem Menschen jegliche Hoffnung nimmt,
damit er sein restliches Leben in Frieden leben kann.

Das Thema ist ja schon einige Zeit alt und ich habe für mich eine Antwort
finden können.

Ich möchte auch lieber meine Zeit in Ruhe und Frieden verbringen können und dadurch positiv erleben dürfen mit allen Freuden.

Aber ich finde das Thema an sich sehr sehr schwer....





"Versuche, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als ihr sie vorgefunden habt -
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05.08.2014 11:58
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dany




Beiträge: 1869

Knuddels: 13


Ist es sinnvoll zu schweigen oder doch Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Huhu Röslein,

ich denke da wie Petra, man muss abwägen, was besser ist
zu schweigen oder die Wahrheit zu sagen.

Ich überlege auch, ob ich meinen weitern Krankheitszustand
Männe gegenüber zu verschweigen, ebenso meiner Tochter
gegenüber, denn damitn ziehe ich sie nur runter.

lg Dany




Alle Lebewesen ausser den Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu geniesen.Wolle stricken Samuel Butler7


07.08.2014 09:49
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Rose
Administrator




Beiträge: 8488

Knuddels: 26


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Hallo Dany,

ich denke, dass es hier - wie schon geschrieben - auch auf den Partner ankommt und wie viel er mittragen kann. Wenn unsere Partner eh schon belastet sind, dann muss man sich das überlegen, auf der anderen Seite bekommen diese aber mit, wie hinfällig man selbst schon ist oder wie betroffen -

und wenn es dann zum Knatsch kommt, dann kann das Ganze, was man als Schutz erachtet hat, zur Retour-Kutsche kommen.

Egal, wie wir es machen - es ist schwer.





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07.08.2014 17:22
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Petra
Gast


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Hallo Dany, das ist wirklich sehr schwer. Ich kenne Deinen Mann/Partner nicht und weiß nicht, wie stark er Deine Krankheit mittragen kann. Als ich 95 an Brustkrebs erkrankte, habe ich sehr offen mit meinem mann vorher gesprochen. Die tödlichen Gedankengänge hinterher hab ich verschwiegen, genauso wie er auch. Irgendwann klappten wir beide zusammen und haben alles ausgesprochen. Es tat uns gut zu wissen, dass jeder von uns diese schweren Gedanken hatte. Nur meinen beiden Mädels damals 13/16J. alt wurden nicht eingeweiht. Alles was sie wußten war, dass ich Krebs hatte und nicht vorhatte, daran zu sterben.

Wie alt ist Deine Tochter und ist sie stark genug, auch schwere Zeiten durchzustehen? Wie ist Euer Verhältnis miteinander?

Ich wünsche Dir alle Kraft der Welt.



07.08.2014 20:48
 
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